Mein Name ist Cordula Canan Heggli. Im Alltag benutze ich meinen Rufnamen, Cordula. Canan ist mein «Seelennamen», ich benutze ihn, wenn ich mich für etwas motiviere, aber auch, wenn ich mich ermahne.
Schon seit vielen Jahren spüre ich den Wunsch, Menschen zu helfen. Je mehr ich zurückblicke, desto klarer wird mir, dass dieser Wunsch schon sehr lange tief in mir schlummert. So war ich langjährige Rettungsschwimmerin bei der SLRG, habe in Italien während den Sommerferien ’97 mitgeholfen, ein Haus für den Umbau zu einer Flüchtlingsunterkunft vorzubereiten und verbrachte einige Zeit mit Klienten eines Wohn- und Arbeitsheimes für geistig behinderte Menschen. Ich absolvierte den Rotkreuzdienst der Schweizer Armee, um einem humanitären Einsatz im Ausland näher zu kommen. Dies klappte leider nicht, doch ich fand eine Möglichkeit, in Tanzania ein Volontariat zu absolvieren. In Ngaramtoni liegen die Wurzeln meines Herzensprojekts PROJECT NEEMA.
Als Mitglied der First Responder der hiesigen Feuerwehr konnte ich bei einigen medizinischen Notfalleinsätzen mithelfen, seit dem Jahr 2014 gehörige ich dem Team der Psychologischen Ersten Hilfe des Kanton St.Gallens an.
Seit Januar 2022 arbeite ich als Betreuerin auf einer Wohngruppe in der Stiftung für geistig behinderte Menschen, in der ich als Kind und Jugendliche durch die Arbeit meiner Mutter bereichernde Begegnungen erfahren durfte. Der Kreis hat sich geschlossen, ich bin angekommen, die Arbeit erfüllt mich und lässt mich einen Teil meines Herzenswunsches ausleben.
Zusätzlich habe ich die Vision „Leuchtturm“; ich möchte Menschen in schwierigen Momenten eine Anlaufstelle bieten, einen Ort der Ruhe im Sturm, des Lichts in der Dunkelheit. Noch weiss ich nicht genau, wie ich die Vision umsetzen werde. Doch sie lebt, und kürzlich habe ich als ersten Schritt in einem Diplomstudiengang psychologische Kompetenzen für Gesprächsführung erworben.